Nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation benötigen Patient*innen und ihre Angehörigen auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus weiter Unterstützung, um besser in den Alltag zurückzufinden.
Ein Aufenthalt auf der Intensivstation kann körperliche, seelische und psychische Spuren hinterlassen, die oft nicht sofort verschwinden.
Eine Nachsorge hilft dabei, diese Herausforderungen anzugehen. Dazu gehören:
Körperliche Unterstützung: Zum Beispiel Physiotherapie, um Muskeln wieder aufzubauen und die Beweglichkeit zu verbessern.
Psychische Begleitung: Gespräche mit Psycholog*innen oder Therapeut*innen, um Ängste, Depressionen oder Traumata zu bearbeiten.
Kognitive Hilfe: Förderung von Konzentration und Gedächtnis, wenn das Denken und Erinnern schwerfällt.
Beratung und Organisation: Unterstützung bei Fragen rund um die Pflege, Hilfsmittel oder Anpassungen im Alltag.
Eine gut organisierte Nachsorge sorgt dafür, dass niemand mit den Folgen allein bleibt. Es ist wie eine Brücke zwischen dem Krankenhausaufenthalt und einem möglichst normalen Alltag.